10. Januar 2018 Klopsch & Partner

Der Frühling kommt auch an der Ostsee mit großen Schritten auf uns zu.

Dies freut insbesondere die Motorradfahrer denn die Maschinen werden aus dem Winterschlaf geweckt und fahrbereit gemacht. Allen Motorradfahrern wünsche ich eine tolle, aber insbesondere unfallfreie Saison!

Nach Angaben des AvD fahren 3,7 Mio. Motorräder auf deutschen Straßen. Dies hat zur Folge, dass es auch immer mehr Motorradunfälle gibt. Leider verunglücken nach wie vor Motorradfahrer überdurchschnittlich häufig, verglichen mit Autofahrern. Das Unfallrisiko für Motorradfahrer sei europaweit 18 mal höher als für Autofahrer, hieß es bei einem Forum des Deutschen Verkehrssicherheitsrats. Oftmals trägt Selbstüberschätzung zu Unfällen bei. Gerade Fahranfänger und auch nach langen Fahrpausen können einige Motorradfahrer in Gefahrensituationen nicht richtig reagieren. Als Folge entstehen verschiedenste unfallbedingte Verletzungen, da ein Motorrad keine Knautschzone hat. Das Resultat sind häufig schwere Kopfverletzungen, Verletzungen im Halswirbelbereich sowie an den äußeren Extremitäten.

Motorradfahrer

Aus diesen Grund müssen Fahranfänger und Widereinsteiger die erwähnte Selbstüberschätzung in der Garage lassen, darüber hinaus aber passende Schutzkleidung tragen damit ein eventueller Unfall glimpflich endet. Auch wenn es die Temperaturen bereits erlauben, darf auf die Schutzkleidung nicht verzichtet werden.

Sollte es trotz alledem zu einem Unfall kommen, ist es besonders wichtig besonnen zu reagieren. Gerade bei schweren Unfällen mit Motorradbeteiligung ist es mehr als ratsam die Polizei zu informieren, damit der Unfall genau dokumentiert wird.

Die bei Motorradunfällen erlittenen Verletzungen führen oft zu schweren Beeinträchtigungen, die zu dauerhaften Behinderungen führen können. Diese haben auf das zukünftige Leben insbesondere auch in finanzieller Hinsicht erhebliche negative Folgen für den Verunglückten und die Angehörigen.

Um zumindest die finanzielle Lage abzusichern, sollte es strengstens vermieden werden die Verhandlungen mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung selbst zu führen da dies zum Nachteil für die Betroffenen führen kann. In jedem Fall sollten Rechtsanwälte mit dem Schwerpunkt Verkehrsrecht beauftragt werden, die mit der Durchsetzung von Schadenersatz-und Schmerzensgeldansprüchen vertraut sind.

Gerne stehen wir im Fall der Fälle hierfür zur Verfügung.