Bei einem Verkehrsunfall ist die strafrechtliche Verteidigung durch einen Rechtsanwalt von besonderer Bedeutung. Der strafrechtliche Vorwurf kann erhebliche versicherungsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die Haftpflichtversicherung kann unter Umständen Regress bei dem Fahrer nehmen. Neben den versicherungsrechtlichen Konsequenzen hat die strafrechtliche Verteidigung auch verwaltungsrechtliche Konsequenzen, die im Zusammenhang mit dem Führerschein stehen. Oft werden die entscheidenden Weichenstellungen am Anfang eines strafrechtlichen Verfahrens gestellt. Hier drohen entscheidende Fehler. Eine Inanspruchnahme rechtzeitiger anwaltlicher Hilfe in unausweichlich. Allein ein entsprechend qualifizierter Rechtsanwalt sichert die Hinderung der Leistungsverweigerung der Versicherung sowie Maßnahmen der Führerscheinbehörden.

Ihr Verkehrsanwalt kennt sich gut im Versicherungsrecht aus, wenn die Versicherung den Deckungsschutz versagt sowie bei Maßnahmen der Führerscheinbehörde, um ein Fahrverbot zu verhindern.

Sollte Ihnen nach einem Unfall ein strafrechtlicher Vorwurf gemacht werden, haben Sie immer das Recht anwaltliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Hierüber sind Sie von der Staatsanwaltschaft und der Polizei zu belehren. Falls diese Belehrung unterbleibt kommt ein Verwertungsverbot Ihrer Aussage in Betracht.

Tipp zum StrafrechtTipp:
Als Beschuldigter einer Straftat haben Sie immer das Recht zu schweigen! Insbesondere gegenüber der Polizei. Sie sollten daher sofort auf anwaltlichen Beistand bestehen.

 

Eine umfangreiche Verteidigung in einer Verkehrsstrafsache kann unter Umständen hohe Kosten nach sich ziehen. Neben den Rechtsanwaltskosten entstehen Gerichtkosten und eventuell hohe Sachverständigenkosten. Diese Kosten trägt die Staatskasse nur, wenn der Beschuldigte freigesprochen wird. Auch wenn das Verfahren eingestellt wird, sind die Kosten durch den Beschuldigten zu tragen.

Zur Tragung dieser Kosten kommen die Fahrzeugrechtsschutz oder die Verkehrsrechtsschutz in Betracht. Diese Versicherungen übernehmen in der Regel die oben benannten Kosten.

Dies gilt jedoch in der Regel nur dann, wenn eine Verurteilung nicht wegen Vorsatzes erfolgt. Wir werden hieran alles setzen!